Am Donnerstag, 18. Dezember 2025, erfüllten die Stimmen unseres chorus h12 den ehrwürdigen Raum des Stephansdoms.
Unter dem Motto „Kling, Glöckchen …“ gestalteten unsere Schülerinnen und Schüler ein Weihnachtskonzert, das stilistische Vielfalt, musikalische Reife und viele berührende Momente vereinte.
Bereits der Auftakt mit „Kling, Glöckchen, kling …“ (Arr. Günther Mohaupt) ließ festliche Stimmung aufkommen. Mit „Lux Aurumque“ von Eric Whitacre entstand ein schwebender, beinahe sphärischer Klangraum, der die besondere Akustik des Doms eindrucksvoll zur Geltung brachte.
Hausherr Dompfarrer Toni Faber und Direktor Thomas Grubhofer betonten in ihren Grußworten die verbindende Kraft der Musik und die Bedeutung kultureller Bildung – gerade in einer Zeit, in der gemeinsames Erleben besonders wertvoll ist.
Das Programm spannte einen weiten Bogen über mehrere Jahrhunderte Chorliteratur. Die Klassenchöre brachten dabei frische Energie in den Abend:
- 5M mit „O Tannenbaum, du trägst…“ und „Advent ist ein Leuchten“ (Lorenz Maierhofer)
- 6M mit „Schlaf, mein Kindelein“ (Max Reger) und „Peaceful Heaven Bound“,
- 7M mit „Ding A Ding; Still, o Himmel“ und „A Winter Wish“,
- 8M mit dem Renaissance-Klassiker „Christmas Madrigal“ von Thomas Morley sowie „The Shepherd’s Carol“ von Bob Chilcott.
Das Vokalensemble 6M/8M überzeugte mit dem Klassiker „Engel singen Jubellieder“.
Für schwungvolle, mitreißende Momente sorgten die h12 Befanas mit dem Spiritual „Ride the Chariot“ sowie die h12 Weihnachtsmänner gemeinsam mit der Band mit einer groovigen Version von „Let It Snow“.
Der chorus h12 setzte mit dem weihnachtlichen Volkslied „Werst mei Liacht ume sein“ und dem Arrangement „The World for Christmas“ (The Real Group) fort, bevor mit „Jauchzet dem Herren, alle Welt“ von Heinrich Schütz noch einmal barocke, doppelchörige Klangpracht den Dom erfüllte.
Mit dem traditionellen „Es wird scho glei dumpa“ – gemeinsam mit dem Publikum gesungen – klang der Abend stimmungsvoll aus. Für einen Moment wurde der gesamte Dom zu einem einzigen großen Chorraum.
Besonders gefreut hat uns der Besuch unserer Gäste aus Oberösterreich, den Chorifeen, die mit musikalischer Präsenz und spürbarer Begeisterung zum Gelingen des Abends beitrugen – unter anderem mit „Tundra“ von Ola Gjeilo.
Text von:
Gerhard Schneider
Hier gehts zum Konzertfilm, darunter finde Sie einige Fotos: