„2062“ von Daphne Anders- nach Motiven von Orwells Roman „ 1984“
„2062“ von Daphne Anders- nach Motiven von Orwells Roman „ 1984“
1948 stellte Orwell seinen berühmten Roman „1984“ fertig. Wir spielen 2026 das Stück „ 2062“, das die Autorin Daphne Anders nach Motiven Orwells für uns geschrieben hat.
Als Lesende/r, Zuschauende/r würde man sich wünschen, dass die auf der Bühne dargestellte Welt noch als dystopisch zu bezeichnen wäre: eine Welt, in der der Einzelne permanent überwacht wird, in der eigenständiges Denken höchst unerwünscht ist und in der Sprache politisch geframt ist und der Verschleierung der Realität dient.
Wenn zwei und zwei fünf sein muss, wenn Archivist:innen Vergangenheit löschen und Krieg der neue Frieden ist, dann hat die Realität die Dystopie überholt. Der Song „ Ich denke, also lieg‘ ich sicher falsch“ wird zum Credo einer autoritären Gesellschaft, die nicht so bezeichnet werden darf und die die Menschen mit lieblichen Tönen und harmlosen Formulierungen einlullt.
Daphne Anders‘ „2062“ ist in der Regie von Jakub Kavin eine interdisziplinäre Liebeserklärung an die Demokratie, die 2026 in einer Weise bedroht ist, die Angst macht.
Auf euren und Ihren Besuch freuen sich
die Schüler:innen der 7D,
ihr Polylehrendenteam Ute Bauer, Manuela Bayer, Maria Pfistermüller und Maria Weber
und Jakub Kavin, Regisseur und Co-Leiter unseres Kooperationspartners, der TheaterArche
MENSCH und MASCHINE: Polyabende der 5D und 6D
MENSCH und MASCHINE: Polyabende der 5D und 6D
Zum Jahresthema “ Mensch und Maschine”, passend zum Theaterprojekt der 7D, gestalteten die Schüler:innen der 5D und der 6D gemeinsam mit ihren Polyästhetiklehrenden zwei ganz unterschiedliche Abende.
Während die 5D dramatisierte Fassungen verschiedenster Balladen zum Thema erarbeitet hatte, beeindruckte die 6D mit einer Stückentwicklung und der Uraufführung des ersten Stückes von Morris Janka.
Bei uns zu Gast: Bagher Ahmadi mit “ Draußen vor der Tür”
Bei uns zu Gast: Bagher Ahmadi mit “ Draußen vor der Tür”
Bagher Ahmadi inszenierte Borcherts “Draußen vor der Tür” als zeitgenössisches Solostück, in dem er durch sein schauspielerisches Können und die Verknüpfung der Heimkehrerproblematik mit den Lebensrealitäten heutiger Geflüchteter beeindruckte.
Im anschließenden Künstlergespräch kam es zu einem regen Austausch mit unseren Schüler:innen.
Poly-Openstage
Poly-Openstage
Unser Openstage-Format “ Polys spielen für Polys” bot diesmal auch unseren Maturant:innen die Möglichkeit, ihre “ Matura-Monologe” vor Publikum zu präsentieren.
Wie immer verbrachten unsere Schüler:innen aller Jahrgangsstufen gemeinsam Stunden der ungetrübten Spielfreude und ansteckenden Begeisterung.
Polyästhetikwoche Hollabrunn
Polyästhetikwoche Hollabrunn
In der letzten Schulwoche fand die Kick-off-Veranstaltung für das kommende 7D-Projekt gemeinsam mit den Poly-Lehrenden und dem Regisseur und Co-Leiter unseres Kooperationspartners TheaterArche statt.
Die zentralen Fragen: “ Was werden wir machen?”, “Womit beschäftigen wir uns” , “Wie wird das alles?” und andere Grundsatzüberlegungen, sowie erste theatrale Experimente dazu, standen im Mittelpunkt dieser produktiven Woche.
Bei uns zu Gast: Wiener Klassenzimmertheater
Bei uns zu Gast: Wiener Klassenzimmertheater
Zum letzten Mal durften wir heuer die Vorstellungen des Wiener Klassenzimmertheaters in der Regie von Dana Csapo genießen. Die 5D war begeistert von “Ein Zniachtl”, Csapos Dokumentarstück über die Erlebnisse von Erich Finches, verfolgter Jude in der NS-Zeit.
6D und 8D erlebten Beckets absurdes Theaterstück “Warten auf Godot”, in dem Csapo die Situation, in der viele Jugendliche sich im Moment befinden, reflektiert sieht: “ Sie warten. Worauf? Auf wen? Auf jemanden, der ihnen zeigt, wo es langgeht? Oder ist das Warten auf Godot nur eine Ausrede, um weiter warten zu können und nicht selbst etwas tun zu müssen.”
Enacting History
Enacting History
Auf Initiative des Beseder-Theaters, in der Leitung von Susanne Höhne, fand am 18.9.2025 eine Fortbildungsveranstaltung für Lehrende zu Enacting History-Geschichte in Szene setzen, einer von Arnold Mittelman, Vorsitzender der World Jewish Theater Foundation, entwickelten Methode statt. Ziel dieser Veranstaltung war es, Lehrenden zu präsentieren, wie Unterricht mit dieser Methode vorstellbar ist.
Meinen großen Dank an die Schülerinnen der 8D, die mit mir an der theatralen Umsetzung der Zeitzeugenberichte von Ari Rath, Helga Pollak-Kinsky und Liesl Nitsch arbeiteten und diese szenische Collage präsentierten.
Weinbergwoche 7D
Weinbergwoche 7D
Wunderbare, arbeitsreiche Tage auf Schloss Weinberg verbrachte die 7D mit ihren Polyästhetiklehrenden Ute Bauer, Manuela Bayer, Maria Pfistermüller, Maria Weber und Ina Saxl und dem Regisseur Jakub Kavin, TheaterArche. Unser heuriges Stück “2062” von Daphne Anders nach Motiven von Orwells “1984” in der Regie von Jakub Kavin begann Gestalt anzunehmen.
Wir freuen uns auf die Uraufführung Ende Februar in der TheaterArche und laden schon jetzt herzlich dazu ein!
Rendezvous mit einer Thujenhecke – 8D musiziert im Park
Rendezvous mit einer Thujenhecke
Am Donnerstag dem 11.September musiziert der Klassenchor der 8D unter der Leitung von Prof. Oberthaler im Alois-Drasche-Park im Wieden.
Als „special guest“ des Konzertes der Band Kopf und Zahel präsentiert sich die Klasse musikalisch und freut sich auf Ihr Kommen.
Wo: Alois Drasche Park, 4. Bezirk, 16 Uhr
R.U.R.-Rossum’s Universal Robots von Karel Capek Polyästhetikprojekt der 7D
“Rossum’s Universal Robots” von Karel Capek – Die KI ist los
Von 22. Bis 26.2. 2025 ging unser heuriges 7D-Polyästhetikprojekt bei und mit unserem Kooperationspartner, der TheaterArche in der Regie von Jakub Kavin über die Bühne.
In unserer Fassung wird der Welt der WissenschaftlerInnen die vermeintlich heile Welt der entwickelten Roboter gegenübergestellt, die in zarten Rosarot-und Pinktönen fröhliche Lieder trällernd und tanzend über die Bühne schweben, während die WissenschaftlerInnen, die ManagerInnen und die Abgeordneten der Humanitären Liga sich in der Sicherheit wiegen, alles im Griff und unter Kontrolle zu haben.
Selbst als erste Eskalationsanzeichen deutlich wahrnehmbar sind, beruhigt die Führungsriege und deutet neue, noch bessere Entwicklungen an, die nationalen Roboter.
Was als geplante und planbare Entwicklung beginnt, verselbständigt sich und endet in der Übernahme der Macht seitens der Roboter- mehr noch, die Menschen verlieren ihr Mensch-Sein, werden verwandelt oder laufen über, sodass die Roboter-Wesen die Welt beherrschen, eine gleichgetaktete Welt, in der alle – zu Maschinen geworden- funktionieren.
Liebe 7D, wir gratulieren euch von ganzem Herzen zu eurer so gelungenen Leistung und danken euch für euer großes Engagement und euer Vertrauen in unsere Arbeit!
Ute Bauer, Manuela Bayer, Florian Ehrlinger, Franz Oberthaler, Maria Weber und Jakub Kavin
Pressestimmen:
Impressionen: (Bilder: Jakub Kavin)




















































