MUK-Schauspiel bei unserem Bildungstag

MUK-Schauspiel bei unserem Bildungstag

MUK-Schauspiel bei unserem Bildungstag 

 

Was kommt nach der Polymatura? Vielleicht die MUK! 

Spannende Einblicke in die Schauspielausbildung an der MUK konnten wir am Bildungstag gewinnen, an dem uns die Studierenden des ersten Jahrgangs (MUK 2029) besuchten. Interessierte Schüler:innen, Fragen über Fragen und gemeinsames Tun machten uns große Freude!  

 

Wir danken den Studierenden der Schauspielabteilung, Dr. Chris Zintzen und Univ.Prof.in Mag.a. Anne Grabowski für Ihren Besuch bei uns! 

 

BEI UNS ZU GAST: SILK FLUEGGE-Silke Grabinger „ Phony Performance“

BEI UNS ZU GAST: SILK FLUEGGE-Silke Grabinger „ Phony Performance“

BEI UNS ZU GAST: SILK FLUEGGE-Silke GrabingerPhony Performance“ 

Ein Turnsaal, an die 100 Schüler:innen, drei großartige Tänzer, eine wunderbare Choreografin und ein Stück, das sich mit Männlichkeitsbildern auseinandersetzt. 

Was heißt es Mann zu sein? Was bedeutet es, gefangen zu sein in Bildern, die man/Mann im Kopf hat, die an ihn herangetragen werden und die er im Leben verkörpert? Kämpfen, Stark-sein, Wild-Sein, Laut-Sein, Cool-Sein und dann? Wer ist er, wenn er allein ist? Kann man/Mann anders gemeinsam sein? 

Fragen über Fragen, die Grabingers Stück in wunderbar intensiven Bildern sichtbar fühlbar, erlebbar macht. Eine Einladung, die eigenen Rollenbilder bewusst(er) wahrzunehmen, zu reflektieren und sie vielleicht umzubauen…

„2062“ von Daphne Anders- das Jahresprojekt der 7D

„2062“ von Daphne Anders- das Jahresprojekt der 7D

„2062“ von Daphne Anders- das Jahresprojekt der 7D 

 

„ 1984“ , Orwells wunderbaren Roman auf die Bühne zu bringen, das war gemeinsamer Wunsch von Jakub Kavin und mir für unsere 7D, der gesellschaftspolitische Themen am Herzen liegen. Dass wir Daphne Anders für diese Idee begeistern konnten und sie für uns und unsere polyästhetischen Bedürfnisse eine Bühnenfassung schrieb, war ein Glücksfall der besonderen Art. 

Ungezählte Probenstunden, Probentage, die kaum enden wollten und doch wie im Flug vorüber gingen, die fordernd und beglückend zugleich waren, führten zu einer Produktion, die beklemmend intensiv und berührend war.  

„ Was bleibt?“, habe ich euch gefragt und eure Antworten haben gezeigt, dass Lernen eben Sich-Verändern ist, dass Nachher nicht wie Vorher ist, dass alles gleich und doch ganz anders ist. 

GESCHICHTE DER MENSCHHEIT AN EINEM ABEND- Polyabend der 6D

GESCHICHTE DER MENSCHHEIT AN EINEM ABEND- Polyabend der 6D

GESCHICHTE DER MENSCHHEIT AN EINEM ABEND- Polyabend der 6D 

 

„ Ich habˋda einen Text, den würde ich gern machen!“ Dieser Satz war der Anfang unserer Beschäftigung mit den großartigen Texten von Raoul Biltgen. 

Regie-und Dramaturgiegruppe waren flugs gegründet und mit einem Elan, der in einer Großgruppe gar nicht so leicht zu erhalten ist, machten wir uns ans Werk. Zusatzproben? Kein Problem für die 6D. 

Texte, seien sie auch noch so sperrig, ebenso wenig. 

Regieideen? Immer mehr als eine. 

Requisitensuche? Einfach! Kurz mal eine Taubenfeder aufgehoben und ein Blatt vorsichtig befeuert und schon hat Bruder Grimm etwas zu schreiben. 

Rollengestaltungsdiskussionen: Ungezählt! 

Und überhaupt: Wo ein Problem, da eine Debatte und dann eine Lösung, die für viele passt.  

Ein Genuss für mich als  Lehrende, euch zu begleiten! 

Ein Genuss auch Raoul Biltgens Texte und Richard Schmetterers Begleitung in den Endproben samt Staging-Phase! 

 

„2062“ von Daphne Anders- nach Motiven von Orwells Roman „ 1984“

„2062“ von Daphne Anders- nach Motiven von Orwells Roman „ 1984“

„2062“ von Daphne Anders- nach Motiven von Orwells Roman „ 1984“

1948 stellte  Orwell seinen berühmten Roman „1984“ fertig. Wir spielen 2026 das Stück „ 2062“, das die Autorin Daphne Anders nach Motiven Orwells für uns geschrieben hat.

Als Lesende/r, Zuschauende/r würde man sich wünschen, dass die auf der Bühne dargestellte Welt noch als dystopisch zu bezeichnen wäre: eine Welt, in der der Einzelne permanent überwacht wird, in der eigenständiges Denken höchst unerwünscht ist und in der Sprache politisch geframt ist und der Verschleierung der Realität dient.

Wenn zwei und zwei fünf sein muss, wenn Archivist:innen Vergangenheit löschen und Krieg der neue Frieden ist, dann hat die Realität die Dystopie überholt. Der Song „ Ich denke, also  lieg‘ ich  sicher falsch“ wird zum Credo einer autoritären Gesellschaft, die nicht so bezeichnet werden darf und die die Menschen mit lieblichen Tönen und harmlosen Formulierungen einlullt.

Daphne Anders‘ „2062“ ist in der Regie von Jakub Kavin eine interdisziplinäre Liebeserklärung an die Demokratie, die 2026 in einer Weise bedroht ist, die Angst macht.

 

Auf euren und Ihren Besuch freuen sich

die Schüler:innen der 7D,

ihr Polylehrendenteam Ute Bauer, Manuela Bayer, Maria Pfistermüller und Maria Weber

und Jakub Kavin, Regisseur und Co-Leiter unseres Kooperationspartners, der TheaterArche

Screenshot

Screenshot

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwenden, oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen